CELUM vs. Agravity GlobalDAM – zwei DAM-Systeme, zwei Philosophien

Die Anforderungen an modernes Digital Asset Management haben sich in den letzten Jahren stark verändert.
Unternehmen erwarten heute nicht nur eine zentrale Verwaltung von Medieninhalten, sondern eine Lösung, die flexibel mitwächst, intelligent automatisiert und verlässlich betreut wird.

Zwei Systeme, die im europäischen Raum häufig miteinander verglichen werden, sind CELUM und Agravity GlobalDAM.
Beide stammen aus Österreich, verfolgen aber technologisch und strategisch sehr unterschiedliche Ansätze.

CELUM – ein etablierter Player mit klassischem Ansatz

CELUM gehört zu den Pionieren im DAM-Markt und blickt auf viele Jahre Projekterfahrung zurück.
Das System bietet umfangreiche Funktionen für die Organisation digitaler Assets, Metadatenverwaltung und Rechtekontrolle und ist bei zahlreichen großen Marken im Einsatz.

Technologisch basiert CELUM auf einer über die Jahre weiterentwickelten Architektur, die heute in erster Linie als Cloud-gehostete Lösung bereitgestellt wird.
Zwar könnte die Plattform grundsätzlich auch On-Premise betrieben werden, doch wird diese Option im aktuellen Lizenzmodell nicht mehr angeboten.
Die heutige „Cloud“-Variante nutzt dabei im Kern weiterhin Komponenten klassischer On-Premise-Technologien, die in Container- oder VM-Umgebungen in der Cloud ausgeführt werden.

Funktional bleibt CELUM damit ein leistungsfähiges DAM-System, zeigt jedoch Einschränkungen in Skalierbarkeit und Flexibilität, insbesondere bei komplexen Integrationsszenarien oder international verteilten Systemlandschaften.

Auch die Nutzererfahrung kann je nach Projekt, Partner und Systemumgebung variieren – der Aufwand für Anpassung und Wartung ist stark von der jeweiligen Implementierung abhängig.

Agravity GlobalDAM – moderne Architektur, smarter Service

Im Gegensatz dazu wurde Agravity GlobalDAM von Beginn an mit einem klaren Fokus auf Cloud-native Architektur, Skalierbarkeit und Kundenerfolg entwickelt.
Das System ist nicht aus einer On-Premise-Lösung hervorgegangen, sondern von Grund auf für die Cloud gebaut – modular, performant und flexibel.

Technologisch bedeutet das:

    • 100 % Cloud-native Microservices-Architektur

    • API-first Ansatz für nahtlose Integration in bestehende Systeme (PIM, CMS, eCommerce, ERP)

    • Intelligentes Metadatenkonzept für dynamische Strukturen und automatisierte Workflows

    • Skalierbar von KMU bis Enterprise, ohne technische Einschränkungen

Darüber hinaus setzt Agravity auf Servicequalität und partnerschaftliche Projektumsetzung als wesentlichen Teil des Produkterlebnisses.
Kunden schätzen insbesondere die direkte Betreuung durch erfahrene Projektteams, kurze Reaktionszeiten und die hohe Umsetzungsqualität bei Integrationen und Rollouts.

Der Anspruch ist klar:
Jedes Projekt wird individuell begleitet, vom Setup über die Implementierung bis zum laufenden Betrieb.
Das Ergebnis zeigt sich in einer überdurchschnittlichen Kundenzufriedenheit und langfristigen Partnerschaften.

Künstliche Intelligenz und Zukunftsfähigkeit

Ein weiterer Bereich, in dem sich Agravity GlobalDAM deutlich differenziert, ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI).
Wo viele Systeme KI-Features lediglich ergänzen, ist sie bei Agravity ein zentrales Element der Plattformarchitektur.

Aktuell verfügbare Funktionen umfassen:

    • Auto-Tagging und KI-gestützte Vektorensuche für präzisere Ergebnisse

    • Reverse Image Search zur visuellen Ähnlichkeitssuche

    • Video-Indexing durch KI zur automatischen Erkennung und Verschlagwortung von Inhalten

    • KI-gestützte Übersetzungen und Inhaltszusammenfassungen für internationale Teams

    • Facettierte, intelligente Suche mit semantischem Verständnis

CELUM bietet ebenfalls Ansätze in diesem Bereich, allerdings auf Basis externer Erweiterungen und in geringerem Integrationsgrad.
Bei Agravity GlobalDAM sind KI-Funktionen nativ integriert, sie beschleunigen tägliche Workflows und steigern die Qualität der Inhaltsverwaltung erheblich.

Integration, Performance und Skalierung

Bei der Integration in bestehende Systemlandschaften zeigen sich deutliche Unterschiede.
Während CELUM in vielen Projekten erfolgreich angebunden wird, erfordern größere oder heterogene IT-Landschaften häufig individuelle Anpassungen und Projektaufwand.

Agravity GlobalDAM verfolgt hier einen technologisch offenen Ansatz:
Alle Funktionen sind über REST APIs verfügbar; Queue-basierte Workflows und automatisierte Prozesse auf Basis von Metadatenwerten ermöglichen eine flexible Steuerung. Echtzeit-Updates über SignalR sorgen dabei für eine direkte Synchronisation und reibungslose Kommunikation zwischen Systemen.
Damit wird GlobalDAM zum zentralen Hub für Produkt- und Marketinginhalte – nicht nur für Speicherung, sondern als integrativer Bestandteil der digitalen Infrastruktur.

Skalierung ist dabei kein Zusatzfeature, sondern systemimmanent:
Von der kleinen Produktdatenverwaltung bis zur globalen Content-Distribution wächst die Plattform mit, automatisch und ohne Migration.

Fokus auf Kundenerfolg und Partnerschaft

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor von Agravity GlobalDAM ist die konsequente Ausrichtung auf Customer Success.
Neben der technologischen Leistungsfähigkeit überzeugt Agravity durch partnerschaftliche Zusammenarbeit, Verlässlichkeit und Qualität in der Projektumsetzung.

Die Betreuung erfolgt direkt durch das Agravity-Team mit Fokus auf Verständnis der Kundenanforderungen, technische Exzellenz und schnelle Reaktionszeiten.
Diese persönliche Nähe und Expertise sind ein entscheidender Unterschied zu größeren, standardisierten Anbieterstrukturen.

Die Rückmeldungen aus Projekten sprechen für sich:
Kunden loben insbesondere die agile Projektabwicklung, klare Kommunikation und nachhaltige Betreuung über den gesamten Lebenszyklus hinweg.

Fazit: zwei Systeme, unterschiedliche Generationen

CELUM ist eine etablierte DAM-Lösung mit solider Funktionsbasis und langjähriger Projekterfahrung.
Für Unternehmen mit klassischen IT-Strukturen und individuellen Anpassungswünschen bietet das System eine bewährte Grundlage.

Agravity GlobalDAM steht dagegen für die nächste Generation im Digital Asset Management:

    • Cloud-native und API-first statt gehosteter On-Premise-Architektur

    • Integrierte KI und Automatisierung statt externer Add-ons

    • Skalierbarkeit und Offenheit statt statischer Strukturen

    • Persönlicher Service und hohe Kundenzufriedenheit statt komplexer Projektabhängigkeiten

Damit ist Agravity GlobalDAM die ideale Wahl für Unternehmen, die ein leistungsfähiges, modernes und serviceorientiertes DAM-System suchen: Made in Europe. Built for the future.

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